Holnisspitze
27. Mai 2021

Überall ist es derzeit zu finden. Wiesen, Sträucher und Bäume strahlen eine Frische aus, die es in sich hat. Leben. Energie.

Das saftige Grün des Frühlings. Nicht nur die Galloways lieben dieses frische und zarte, gerade wachsene Gras in seiner Farbenpracht. Auch ich mag die Intensität, die sich momentan in der Natur zeigt.

Galloways

Noch nicht vollkommen bewachsen, lässt sich doch bereits jetzt erahnen, wie es hier, auf dem Weg von der Klippe zur Küste, im Sommer aussehen könnte. Ohne permanente Wanderungen durch Menschen wäre dieser Pfad dann wohl nicht mehr begehbar.

Tunnelgang

Unten angekommen frage ich mich wieder: Muss es immer feiner und weißer Sandstrand in der Südsee sein? Kilometer weit entfernt? Und für den Europäer nur per Flugzeug zu erreichen? Nein. Nordisch kühl und rauh geht auch. Wobei ich eigentlich froh bin, hier nur wenige Menschen zu wissen.

Südseefeeling

Die Steilküste von Holnis gstvetwas ursprüngliches. Wind und Wellen nagen an ihr und schaffen so ein natürliches Umfeld.

Wenn auch hin und wieder künstlich angelegtes das Bild der Ursprünglichkeit trügt, so mag ich doch diese Art Steintreppen. Sandig und bewachsen liegen sie schwer da und wollen sich so ihrer Umgebung anpassen und dem letzten bisschen Natur optisch nicht im Wege stehen.

Steintreppe

Der Strand ist gesäumt von Grün. Ob Seegras oder Baumkronen. Das Leben ist erwacht und geht seinen immer wehrenden Kreis. Der Kontrast von Himmel und Land ist dabei ein Traum. Während dunkle Wolken sich empor schieben, dringt hier und da die Sonne durch und erhellt die Lücken zwischen ihnen.

Seegras

Schwarze Wolken schieben sich schwer und träge durchs Licht und manchmal kann man kaum glauben, dass auf das Dunkel wirklich wieder Licht folgen soll. Doch irgendwann kommt es. Es braucht nur Geduld und Zeit.

Stille See

Es ist still an Land und auch auf der Förde. Verlockend sanft liegt das spiegelglatte Wasser vor mir und nur winzige Wellen rieseln über den Kies und hinterlassen ein zartes Geräusch, sobald sich ihr Nass einen Weg zwischen den Steinchen zurück auf den Grund sucht.

Naturschutzgebiet

Naturschutz tut Not in Küstenregionen. Denn nicht überall ist der Mensch gern gesehen und es ist vollkommen richtig ihn hin und wieder auszusperren, um Flora und Fauna an wenigen verbliebenen Orten ihr Dasein überhaupt zu ermöglichen.

Natürliche Feinde schaffen bei ihren Auseinandersetzungen neues Leben. Neue Bedingungen zu Wachsen und so in den unendlichen Kreis des Lebens zu gelangen. Der Mensch hingegen zerstört einfach und mit Glück versucht er an falscher Stelle eine künstliche neue Natur zu schaffen.

Ausguck

Um den Menschen dennoch an der Schönheit der eigenständigen Landschaft teilhaben zu lassen, gibt es den Ausguck. Von hier, ein paar Meter über dem Boden, gibt er den Blick frei auf ein Stück natürlicher Geschichte.

Wanderweg

Zurück geht es auf schmalen Pfaden. Versorgungswege, auf denen die Rinder versorgt werden. Ich komme vorbei an Weiden und mit Löwenzahn bewachsenen Wiesen und gelange wieder zurück in die Zivilisation

Pusteblumenfeld

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.