Sottrupskov
30. September 2021

Mit Blick auf den Als Sund lässt es hier verweilen. Noch sind Segler unterwegs. Doch nicht mehr lange und die weißen Segel tauchen ein in den wohlverdienten Winterschlaf.

Aus dem Wald heraus gibt ein nur zwei Meter hoher und 1930 erbauter Leuchtturm im Dunkel seine Signale. Kaum erkennbar liegt er auf neun Metern Höhe und scheint nur bei Nacht von Bedeutung. Ein geduldiger Wegweiser dessen Dasein viel zu selten wahrgenommen wird.

Der Mensch schaut lieber hinaus. In die Ferne. Auf See. Hin zu unzähligen Träumen und Sagen.

Sonne, Strand und Meer. Das ist es, was seit Jahrtausenden den Menschen treibt. Das Verborgene hinterm Horizont.

Hier im Sottrupskov haben vor Jahren schon Menschen gesiedelt und sich der See hingegeben.

Ein Nydam Boot steht am Ende des Steges. Der Nachbau eines Reliktes, welches seine ursprüngliche Erbauung um 250-500 n. Ch. erlebte.

Als hochseetaugliches Kriegsboot galt es und bis 45 Mann fanden Platz darin. Gefunden wurden drei Originale 1863 in einem Moor hier in der Gegend.

Zum Leben erweckt erweckt es nun das Interesse Geschichtsinteressierter. An Land finden zu verabredeten Terminen Besichtigungen statt. Doch auch so gewinnt man bereits einen ersten Einblick.

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