Helligsø
17. November 2021

Der November möchte keine Farbe bekennen. Täglich auf‘s Neue ist es grau und trüb. Due Sonne blickt seit Tagen nicht durch die schwere Wolkendecke.

Doch heute kommt sie durch. Immer mal wieder für kurze Augenblicke. Mich zieht es an Dänemarks Küste. Zum Helligsø. Ein kleines Noor an der Flensburger Innenförde.

Entlang des Gendarmstien geht es an der Küste entlang. Das Wetter ist durchwachsen. Mal Sonne, mal Regen. Doch genau diese Mischung schafft es, ein wunderschönen Farbton in das allgegenwärtige Grau zu zaubern.

Wie immer ist es die Natur, die mich berührt in ihrer unendlichen Einzigartigkeit. Wer genauer hinsieht erkennt die Vielfalt ihrer für uns beinahe alltäglich gewordenen und kaum beachteten Schönheit.

So nah liegt sie uns oft direkt vor unseren Füßen. Wir müssen sie nur annehmen.

Fast schon aus Süd strahlt die Sonne ihr letztes helles Licht am heutigen Tag. Von Norden her rieselt es Wassertropfen. Und Licht und Wasser in der Luft zusammentreffen, zeigt der Himmel sein leuchtendes Farbspektrum.

Und wieder sind es die Kontraste an Land, deren Bild mich faszinieren. Beinahe könnte man meinen ich blicke auf einen See inmitten der afrikanischen trockenen Savanne.

Doch nur wenige Meter weiter schleicht sich wieder saftiges Grün ins Bild.

Ein Meer aus tausend Farben bietet sich mir und ich liebe dieses herbstliche und doch so lebensbejahende Licht.

1 Kommentar

  1. Katrin Slomma

    Marion, da hast du aber auch wieder Bildmomente erwischt, gesucht, das Auge dafür gehabt…., wie auch immer.
    Du schaffst es immer wieder, die Schönheit der Natur, egal ob blauer oder trister Himmel, festzuhalten.
    Die dazu geschriebenen Worte untermauern alles noch .
    Liebe Grüße
    Katrin

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